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Psychomotorikgruppe

Was ist Psychomotorik?

Die Psychomotorik ist ein Bestandteil der ganzheitlichen Arbeit in der Heilpädagogik. „Die Psychomotorik ist als Beziehung zwischen dem Geistig-Seelischen und dem Körperlich-Motorischen zu sehen. Die Psychomotorik stellt eine ganzheitliche Entwicklungsförderung von Motorik und Wahrnehmung dar. Psychomotorik beschreibt diesen Zusammenhang als enge und wechselseitige Verbindung von psychischen Prozessen und Bewegung." (www.heilpaedagogik-info.de; 23.01.2013)

Ziele der Psychomotorik:

  • In der Psychomotorik lernen die Kinder den Umgang mit ihrem eigenem Körper.
  • Kinder lernen in der Psychomotorik spielerisch den Umgang mit verschiedenem Material kennen.
  • In den Psychomotorikstunden haben die Kinder Möglichkeiten, vielfältige Erfahrungen im Sozialbereich zu machen.
 
Sie ermöglicht verhaltensauffälligen und entwicklungsverzögerten Kindern durch motorische Förderung ihre Persönlichkeit zu entfalten und durch Bewegung die bewussten und unbewussten Wahrnehmungen im Zusammenspiel zu erfahren.
 
 

Was machen wir?

In unserer Psychomotorikgruppe lernen bis zu 6 Kinder im Grundschulalter, spielerisch über die Förderung von Bewegung im Zusammenspiel zwischen Denken, Fühlen und Orientieren, bestehende Lern- und Entwicklungsauffälligkeiten, zu bewäl-tigen.

Die Gruppe trifft sich einmal pro Woche. Die Kinder werden von zwei heilpädagogischen Fachkräften betreut. Die Teilnahme an der Gruppe wird über ein Antragsverfahren (§29 SGB VIII) beim zuständigen Jugendamt gewährt.

 

Unser heilpädagogisches Fachpersonal bietet Ihnen:

  • Hilfe und Unterstützung bei der Antragstellung
  • Beratung im Kontext der Teilnahme des Kindes an der Gruppe
  • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Einrichtungen, die am Entwicklungsprozess des Kindes beteiligt sind oder diesen tangieren